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Simply clever! Škoda wird 125. Jahre alt

Simply clever! Škoda wird 125. Jahre alt

Škoda ist simply clever – das hat man sich eingeprägt. 2019 verkaufte der tschechische Autohersteller rund 1.2 Millionen Fahrzeuge, insgesamt rollten mehr als 22 Millionen Fahrzeuge bei Škoda vom Band. Als Volkswagen-Tochter gehört Škoda heute den modernsten und beliebtesten Automarken und überzeugt die Kunden mit hochwertigen, trendigen und dennoch nicht überteuerten Modellen. Auch bei Jütten & Koolen sind die EU-Neufahrzeuge aus dem Hause Škoda sehr beliebt, unter anderem aufgrund des günstigen Preises. Die beliebten Modelle Superb, Octavia, Kodiaq und Karoq werden alle in Tschechien produziert, was den Erwerb als EU-Neufahrzeug für deutsche Kunden sehr attraktiv macht.

2020 feiert Škoda seinen 125. Geburtstag und gehört damit zu den ältesten Unternehmen dieser Branche. Grund genug, mal hinter die Kulissen der Tschechen zu schauen.

Vom Fahrrad zum ersten PKW

Škoda (ausgesprochen Schkodda) wurde im Jahre 1895 als Fahrradhersteller Laurin & Klement von Václav Laurin und Václav Klement gegründet. Schnell wurden die Fahrräder mit einem Hilfsmotor ausgestattet und 1899 wurden die ersten Motorräder hergestellt. 1905 entstand dann mit dem Voiturette das erste Automobil des Škoda-Vorgängers. Recht schnell wurde das Portfolio erweitert und in die ganze Welt exportiert. Im Jahr 1925 wurde die Firma vom Maschinenbauer Škoda übernommen, der dann verstärkt Automobile produzierte.

Frühe Modelle

An den Popular, den Škoda Rapid und den Favorit aus den Dreißigerjahren können wir uns nicht mehr erinnern. Aber einen Superb gab es auch damals schon.

Der erste Škoda Rapid

Nachdem man während des Zweiten Weltkriegs Transportfahrzeuge und Waffenteile für die Kriegsmaschinerie produzieren musste, brachte Škoda nach dem Krieg schließlich mit dem Škoda Tudor im Jahr 1946 erstmals wieder ein Automobil auf den Markt. In den 50er und 60er Jahren waren dann vor allem der Škoda Sedan, der Spartak und der Škoda Octavia (als Cabrio unter dem Namen Felicia) sehr beliebt. Mitte der 80er Jahre wurde die Produktion von Heck- auf Frontantrieb umgestellt. Erstes Modell dieser Bauweise war der Favorit, von dem mehr als 1 Million Fahrzeuge produziert wurden. Selbst heute findet man ihn in Tschechien noch immer als Gebrauchtwagen. 1991 übernahm dann schließlich der Volkswagenkonzern das tschechische Unternehmen.

Volkswagen-Tochter

Erstes Modell war 1994 der Škoda Felicia mit Motoren aus dem VW Golf. Auch der Octavia aus demselben Jahr basierte auf der Plattform des Golfs. Fünf Jahre später löste dann der Fabia die Felicia-Baureihe ab. Dieser basierte nun auf dem VW Polo. Erst 2001 wird mit einem neuen Mittelklasse-Wagen der Škoda Superb wiederbelebt.

Der Škoda Superb gehört zu den beliebtesten PKW der Mittelklasse

Neues von Škoda

Wegen seines guten Preis-Leistungs-Verhältnisses und der verlässlichen VW-Qualität sind Fahrzeuge von Škoda weltweit begehrt. Mittlerweile deckt das Angebot des beliebten tschechischen Herstellers daher erfolgreich eine große Bandbreite ab. Vom kleinen Citigo (baugleich mit dem VW Up und dem Seat Mii) über den Kleinwagen Škoda Fabia bis hin zum Octavia in der Kompaktklasse, der genau wie der Scala (Nachfolger des Rapid), wahlweise mit Stufenheck oder Fließheck zu haben ist. Der Superb läuft in einer Klasse mit dem VW Passat oder dem Honda Accord. Auch für SUV-Fans hat Škoda längst etwas im Angebot: den Karoq (Nachfolger des Yeti), den Kodiaq und seit dem Spätsommer 2019 auch den Kamiq als kleinsten SUV.

Innovative Vehicle

In Sachen Hybrid- oder Elektroantrieb ist ŠKODA der Nachzügler im VW-Konzern. Erst vergangenes Jahr startete der Hersteller unter der Submarke ŠKODA iV in das Zeitalter der Elektromobilität. Das i in iV steht für innovativ, intelligent, inspirierend, das V steht schlicht für Vehicle. iV bedeutet also „innovative Vehicle“.

Im Mai 2019 erblickten die ersten beiden elektrischen Modelle das Licht der Welt: der ŠKODA SUPERB iV und der CITIGOe iV. Während der CITIGOe iV rein elektrisch unterwegs ist, wurde der SUPERB iV als Plug-In-Hybrid auf die Reise geschickt.  Durch die Kombination eines effizienten Benzinmotors mit einem Elektromotor kommt man ohne Leistungsverlust umweltfreundlich ans Ziel. Der Klassiker schafft mit einer hohen Gesamtleistung und einer guten vollelektrischen Reichweite eine respektable Leistung. In Kombination mit dem Benzinmotor lassen sich dann auch lange Strecken sicher und komfortabel bewältigen. Äußerlich unterscheidet sich der Hybrid wenig vom bekannten und beliebten Modell. Lediglich die iV-Plakette am Heck und die etwas anders gestalteten, aerodynamisch optimierten Stoßfänger mit Wabenstruktur sind neu.

Bald bestellbar ist der neue ŠKODA Octavia iV. Ihn wird es gleich in zwei Varianten mit Puffer-Akku geben. Das Bonbon wird der neue OCTAVIA RS iV2 sein, das erste ŠKODA RS Modell mit Plug-in-Hybridantrieb.

Bis zum Jahr 2022 soll es dann mehr als zehn Autos mit Stromanschluss geben. Vielleicht wird ŠKODA damit schnell vom Nachzügler zum Vorreiter in Sachen umweltfreundliche Antriebe.

Visionen werden Realität

2018 stellte ŠKODA mit dem Concept Car Vision X auf dem Genfer Autosalon einen seriennahen Ausblick auf eine dritte SUV-Baureihe unterhalb des Karoq.

Könnte bald kommen: Das Concept Car Vision X

Wir gratulieren Škoda zum 125. Geburtstag und wünschen uns noch viele schöne und innovative Fahrzeuge.


Bildnachweise
Titelbild Skoda Marke: Gábor Adonyi, pixabay
Skoda Rapid Kubajz, pixabay
Skoda Konzeptcar: Goran Horvat, pixabay
Skoda Superb: Goran Horvat, pixabay